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Heißgetränke für Wohnungslose

Einige Schüler hatten die schöne Idee, den Menschen die wir bei unseren regelmäßigen Einkaufsgängen in die Stadt sitzen und betteln sehen, einmal selbstgebackene Kekse zu schenken.

Wir haben also gebacken und die Kekse in Tütchen verpackt. Außerdem kochten wir Früchtetee und Kaffee. Die Tassen dafür waren auch ein Geschenk von uns.

An einem Montag vor Weihnachten machten wir uns dann mit Keksen und heißen Getränken auf den Weg in die Stadt. Es war sehr scheußliches Wetter, es regnete stark.

Wir befürchteten schon, keine wohnungslosen Personen anzutreffen.

Aber wir sahen sie doch dort sitzen, bei Kälte und Regen. Einige waren in warme Decken gehüllt, andere saßen unter Vordächern der Geschäfte.

Sie freuten sich über unser kleines Geschenk, obwohl die meisten von ihnen unsere Sprache nicht verstehen konnten.

Sie haben kleine Gefäße vor sich stehen und fragen die Leute nach Kleingeld. Die Worte dafür haben sie in unserer Sprache auswendig gelernt, höflich bedanken sie sich auch für die Spenden.

Leider dürfen sie oftmals das gesammelte Geld nicht mal für sich selbst behalten. Meistens müssen sie es für einen „Bandenchef“ erbetteln.

Wenn ihr solchen bettelnden Menschen helfen möchtet, gebt ihnen lieber direkt etwas zu essen oder zu trinken.

Es ist kein schöner Gedanke zu wissen, dass diese Menschen kein eigenes warmes Bett und kein Dach über dem Kopf haben.

Seit unserer Aktion im Dezember werden wir von einer Frau, die wir beschenkt haben immer freundlich gegrüßt, Es freut uns, dass sie uns wiedererkennt und sich an die Aktion erinnert.

Dieser Mann (Herr Levandowsky) verkauft die Zeitschrift „ASPHALT“.

(Eine Zeitschrift über das Leben auf der Straße)

Wir denken, dass er eine Wohnung hat. Er hat sich so über unser kleines Geschenk und den heißen Kaffee an dem Morgen, dass er pfeifend mit seinem Rad davonfuhr. Wir konnten ihn noch lange hören, so laut und fröhlich war er.

Das Foto von ihm haben wir in eine Bilderrahnen gesteckt, es schön verpackt und es ihm zu Weihnachten geschenkt. Er hat sich sehr darüber gefreut. Wir haben ihn auch gefragt, ob wir es hier veröffentlichen dürfen. Er sagte mir, dass er sich damit sehr geehrt fühlt.

Alles in Allem haben wir viel Spaß daran gehabt, Freude zu bereiten und möchten das so oder ähnlich wiederholen.

Die Klasse OC

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Über uns

Die Wichernschule ist eine Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in Trägerschaft der Diakonie Stiftung Salem gGmbH, die als Ganztagsschule geführt wird.

Unsere Schule wird von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen besucht, deren Förderschwerpunkte vornehmlich im kognitiven Bereich aber auch im Bereich der Sprache, der Motorik, der Wahrnehmung und des Lern- und Arbeitsverhaltens angesiedelt sind. Das Einzugsgebiet der Wichernschule ist der Altkreis Minden, dem die Ortschaften Minden, Bad Oeynhausen, Petershagen, Hille und Porta Westfalica angehören.  Das Schulgelände liegt in exponierter Lage am östlichen Glacisgürtel der Stadt Minden.

Kontakt

WICHERNSCHULE

Goebenstraße 30
32423 Minden

Telefon 0571  38847 0
Telefax 0571  38847 552

wichernschule@diakonie-stiftung-salem.de

 

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